Percy MacKaye / Und unser amerikanisches Drama

Auf der Sektionssitzung am 11. Juni hielt ich einen Vortrag über den amerikanischen Dichter, Dramatiker, Biographen und Impresario Percy MacKaye und warf einen Blick auf die Großfamilie MacKaye: Steele MacKaye, Arvia MacKaye, Christy MacKaye, Robin MacKaye, Marion MacKaye.

Dieser Einführungsvortrag diente dazu, den Keim für künftige Diskussionen zu legen. Wenn es der Zeitgeist erlaubt, werden im Herbst weitere Vorträge folgen.

Die Jahre 1623, 1923, 2023 / Literatur der Rosenkreuzer

Percy MacKaye und sein Vater Steele MacKaye hatten ein Leben lang mit Shakespeare und Hamlet zu tun. Hamlet das Stück und Hamlet die Figur. Ich habe dieses Thema gestern Abend vorgestellt. Shakespeare und Hamlet könnten durchaus als geistige Führer für Percy und Steele betrachtet werden.

Natürlich hatte die Familie MacKaye auch eine schicksalhafte Verbindung zur Weihnachtskonferenz 1923 und zum zweiten Goetheanum und zu Albert Steffen. Ich habe das alles gestern Abend besprochen - auch Der Besuch von Arvia MacKaye in Dornach 1923 und ihre Teilnahme an der Weihnachtskonferenz.

Ich erwähne das Jahr 1623 wegen der Verbindung der Familie MacKaye zu Shakespeare. 1623 ist das Jahr der Veröffentlichung des First Folio.

Das erste Folio von Shakespeare, zusammen mit Die chemische Hochzeit von Christian Rosenkreutzkönnte durchaus als eine der bedeutendsten Rosenkreuzer-Publikationen unserer Gegenwart angesehen werden, wenn nicht sogar als die bedeutendste, wie einige Leser vorgeschlagen haben.

Im Jahr 2023 jährt sich das Erscheinen des ersten Folio zum 400. Ist es an der Zeit, in unseren Sektionssitzungen wieder über Shakespeare zu sprechen?

Vielleicht hat Percy MacKaye ihn zurückgebracht... ?

"Das Eigentliche muss sterben
Eventuell.
Nur das Unmögliche
Überlebt, stößt die aktuelle
Sich zu verändern, für immer."

Percy MacKaye, Immer das Kreuz

Das erste Folio: 1623